Freitag, 24. November 2017

Mit den letzten Blüten...

...aus unserem Garten wünsche ich ein tolles Wochenende.




Was immer ihr geplant habt:
  • Plätzchen backen
  • nähen 
  • putzen
  • spazieren gehen
  • ein neues Nähprojekt planen
  • Strümpfe stricken
  • Bügelwäscheberg abtragen
  • faulenzen
  • verreisen
  • mit der Freundin treffen
  • mit den Kindern basteln
  • Weihnachtsgeschenke einkaufen
  • ein Buch lesen
  • das Nähzimmer aufräumen
  • oder ganz einfach mal nichts tun...
Egal was es sein wird, ich wünsche euch, dass ihr die richtige Entscheidung trefft.

Mittwoch, 22. November 2017

Angesteckt...

...mit dem Miniatur- Quilt- Virus habe ich nun auch einige meiner Kursmädels.
Meine Minis hatte ich mal im Kurs gezeigt. Sofort wurde gefragt, ob eines der nächsten Projekte eine Patchwork-Miniatur sein könnte. Sie wollten unbedingt auch probieren, wie "klein" denn Patchwork so möglich ist.
Eine ausreichende Anzahl Beispiele konnte ich ihnen ja zeigen. So ganz auf die Schnelle ist noch einer entstanden. Er soll, wenn er ganz fertig ist, wieder A4 Größe haben.
Wisst ihr, was das Schönste an solchen Minis ist?
Man kann:
  • wunderbar mit Stoffen aus der Restekiste arbeiten
  • mit zeitlich wenig Aufwand einen ganzen Quilt fertig stellen
  • ihn toll frei quilten, sogar mit der kleinsten Nähmaschine
  • Muster ausprobieren, die einem gefallen, ohne ein großes Projekt anfangen zu müssen
  • ...
Nur eines sollte man wissen, es ist etwas schwieriger, kleinteilig zu nähen, man muss noch genauer schneiden und ganz exakt die Nahtzugaben einhalten. Denn wenn man nur einen Millimeter daneben näht, sind das bei einem Teil, welches 5 mm breit sein soll, schon fast die Hälfte, breiter oder schmaler!!! 
Aber ich mag ja Herausforderungen. Und so habe ich mir überlegt, welches Muster ich denn schon immer mal nähen wollte. Welches der vielen (bisher ungenähten) Patchworkmuster, die mir gefallen, könnte ich noch in "miniatür" nähen. Dazu habe ich in meinem analogen Skizzenbuch gestöbert, welches ich schon seit fast 30 Jahren habe.
Nun ja, in den letzten Jahren habe ich parallel dazu auch ein digitales, nämlich einen Ordner auf meinem PC, wo solche Fotos mal schnell gespeichert werden. Bei der Suche bin ich auf  einen Quilt gestoßen, auf dem lauter schwebende Quadrate mit einem Rahmen davor sind.
Das Muster musste ich erstmal konstruieren. Da hilft der PC natürlich sehr, man braucht kein Lineal und keinen Radiergummi. Die notwendigen Nähte sind dann schnell hinzugefügt, um das ganze nähtechnisch umzusetzen. Dann wird ermittelt, wie große alle Teile sein müssen. Bei solchen Teilen mit lauter rechten Winkeln ist es eigentlich (fast) ein Kinderspiel. Wenn man beim Rechnen immer dran denkt, dass man ja Nahtzugaben hinzufügen bzw. abziehen muss. 

Dann wird der erste Probeblock  genäht. Größe 25 x 25 cm.
Dann werden die Maße verkleinert zur Blockgröße 16 x 16 cm. 
Und das gleiche nochmal, der kleinste Block ist mit einer Größe von
6 x 6 cm aus meiner Sicht nicht mehr kleiner zu bewerkstelligen. Wenn er mit weiteren Randstreifen zusammengefügt wird ist die sichtbare Größe noch 5 x 5 cm und besteht aus immerhin aus 11 Einzelteilen.

Mal schauen, ob meine Mädels die Herausforderung annehmen. Für welches Muster sie sich entscheiden, ist ihnen überlassen. Nur eine Bedingung stelle ich als Kursleiterin. Klein muss es sein!

Eine Idee darüber hinaus wäre, Blöcke in diesen drei unterschiedlichen Größen mit schwarzem Stoff zu kombinieren und eine große Decke....
Aber das ist dann wieder eine andere Geschichte.

Dienstag, 21. November 2017

Gefunden hab ich...

...ein paar schlaue Sprüche für all die, die gerne Schokolade mögen. 





Auf der Verpackung der Schokolade steht: "wiederverschließbar". Hahaha, der war gut ! 
 

Ich bin scho(c)kiert oder wie das heißt, wenn man sich mit Schokolade bekleckert.
unbekannter Autor
 
 
Schokolade löst keine Probleme, aber das tut ein Apfel auch nicht.
unbekannter Autor
 
 
Solange Kakaobohnen an Bäumen wachsen, ist Schokolade auch Obst!
unbekannter Autor
 

Stark ist, wer eine Tafel Schokolade mit bloßen Händen in vier Teile zerbrechen kann und dann nur eine davon isst.
unbekannter Autor
 

 Ein Leben ohne Schokolade ist möglich, aber sinnlos.
unbekannter Autor
 
Schokolade ist Gottes Entschuldigung für Brokkoli.
Richard Paul Evans (US-amerikanischer Schriftsteller)
 
Lasst es euch schmecken.

Samstag, 18. November 2017

Wochenendgrüße


... von Rela



Und immer dran denken: Es gibt für (fast) jedes Problem eine Lösung.




Donnerstag, 16. November 2017

Bald ist Weihnachten

Stellt euch vor, ich habe am Wochenende bereits ein erstes Weihnachtsgeschenk bekommen.
Meine Freundin Christine war zu Besuch und hat es mir mitgebracht. Etwas Selbstgemachtes! Nein, nichts Genähtes. Nichts Gebackenes. Nichts Gebasteltes. Auch keine Marmelade. Aber ein ganz, ganz individuelles Geschenk, exakt auf mich zugeschnitten. Und so ein Geschenk muß man bereits vor Weihnachten haben.
Neugierig geworden???
Es ist ein ganz individueller Kalender, ein Almanach, weil noch viel mehr drin ist als in einem gewöhnlichen Kalender.

Die Bezeichnung LiLa kommt von unserer beider Nachnamen- Lindner und Langbein. Unter diesem Titel gab es schon gemeinsame Patchworkausstellungen, gibt es eine geheime Facebookgruppe und auch anderweitige Gemeinsamkeiten. LiLa- unser gemeinsamer Spitznamen sozusagen. Und das Titel- Foto ist eine Aufnahme von unserer ersten, gemeinsamen Garten- Ausstellung Anfang der 90iger Jahre.

Der Kalender enthält Fotos von unseren Quilts, von unseren Ausstellungen, Anregungen für Neues aus Stoff und Ton, schlaue Sprüche, schöne Fotos, Rezepte...



... und viel Platz für wichtige Termine und eigene Notizen.


Da ich keine Freundin von Smartphone & Co. bin und eher meine Termine analog notiere, brauche ich einen Kalender. Jedes Jahr. Der ist am Ende des Jahres dann übervoll mit Terminen, Notizen, Skizzen, Zetteln und vielem mehr. Schaut mal, ich habe sogar die Kalender der letzten Jahre noch alle. Weil sie eben nicht nur Kalender sind, sondern in gewisser Weise auch Tagebuch. Und die werden nicht entsorgt. Wer von euch hebt auch seine alten Kalender auf???

Und im kommenden Jahr wird mich ein ganz besonderer Kalender begleiten, zu meinen Patchworktreffen, zu meinen Kursen, zum Töpfern,  zu unseren familiären Unternehmungen...

Vielen Dank , Christine! 

Mittwoch, 15. November 2017

Im Wartezimmer...

... unseres Augenarztes ist es für mich nie langweilig. Da brauche ich auch nichts zum Lesen auspacken. (In Wartezimmern nehme ich ohnehin nur in Ausnahmefällen eine Zeitschrift in die Hand.) 



Hier könnt ihr sehen, weshalb das so ist. 

An den Wänden hängen Tafeln voller bekannter, weniger bekannter, kluger, nachdenklicher und spitzfindiger Sprüche. Der alte Augenarzt ist zwar in Renteund hat die Praxis an einen Nachfolger übergeben, aber die Mitarbeiter pflegen diese Tradition weiter. Vor Jahren hatte ich bereits Fotos gemacht, weil ich eine Liebhaberin solcher Aphorismen bin. Und ich stelle fest, die Sprüche sind nicht mehr dieselben. Sie werden allem Anschein nach aktualisiert. Auch das ist ein toller Service für die Besucher der Praxis. Vorallem für die Begleitpersonen, die hin und wieder lange ausharren müssen.

Nicht nur an der Athmosphäre in der Praxis, auch an der außergewöhnlichen Wandgestaltung kann ich erkennen, dass die Mitarbeiter gerne dort ihren Dienst tun. Das verdient auch mal ein Danke!

Freitag, 10. November 2017

Ufo ...

oder der zerschnittene Stoff vom letzten Frühjahr sollte nun endlich verarbeitet werden.

Hier hatte ich bereits darüber berichtet, was mit einem wunderschönen Bordürenstoff mit ganz, ganz viel Golddruck passiert war. Es waren bereits Teile geschnitten und genäht, aber es gab keine Harmonie zwischen den Stoffen. Also erstmal zur Seite legen und nachdenken.


Das Nachdenken dauerte von März bis jetzt. Und weil Golddruck nun eben nach Weihnachten aussieht, wurde ein Tischläufer daraus genäht. Da bereits Dreiecke geschnitten waren, mußte ein entsprechend passender Entwurf gemacht werden.

Schade, dass man den Stoff nicht so richtig fotografieren kann, ob mit oder ohne Blitzlicht. Die Schönheit des Stoffes kann man leider nicht erkennen. Mit einem senfgelben Stoff wurden die bereits geschnittenen Dreiecke vergrößert und es hat nach ein paar aufgetrennten Nähten ganz gut (bis auf ein paar kleine Stellen) gepasst. Bordüre zu verarbeiten, die einen Streifen hat, ist gar nicht so einfach. Jeder Millimeter wird übel genommen.
Dann habe ich die gelben Flächen frei gequiltet, um die Nähte etwas zu "verstecken "



Sehr viel Freude hat mir das Quilten gemacht. Meine Maschine war bester Laune, sie zickte nicht ein einziges Mal und so ging alles bestens von der Hand.

Ich fing einfach an, denn ich wollte nur solche Schneckennudeln machen, nichts mit großer Planung, Einteilung, abmessen und so. Das lässt mir ausreichend Spielraum, um Freude beim Quilten zu haben.


In der Mitte habe ich nur die geraden Streifen des Stoffes nachgequiltet.
Hier zeige ich euch noch die Rückseite.
In den Bordüren habe ich mich mit blauem Garn an den Konturen der Muster orientiert.
Einen Abnehmer werde ich schon für den Läufer finden.
Und was mach ich nun mit dem Rest?
 



Montag, 6. November 2017

Angesteckt mit einer neuen Schneidetechnik...

 ...wurde unsere Patchworkgruppe QuilThuer am vergangenen Sonnabend von unserem Gruppenmitglied Heike.
Da einige der Gruppe auswärts zu einem Kurs waren trafen wir uns nur im kleinen Kreis und wollten eigentlich an unseren Miniaturen weiterarbeiten. Auf Grund der kleinen Personenzahl trafen wir uns nicht im gewohnten Raum, sondern bei Heike in ihrem Kursraum. Neugierig besahen wir, was sie so in letzter Zeit gemacht hat. Ganz schnell haben wir uns entschlossen, uns von ihr die Handhabung eines neuen Kurvenlineals erklären zu lassen.
Das ging natürlich nicht im Trocken- Training, ohne Stoff. Geeigneter Stoff dafür war schnell im Regal gefunden und los ging es. Zwei Teile habe ich fertig genäht. Sie entstehen so automatisch  auf Grund der Schneide- bzw. Nähweise. Ein schönes Projekt für Weihnachten.

Ich werde so viele Teile schneiden, dass ich je drei gleiche Sterne zu einem Tischläufer zusammenfügen kann und dann werden sie frei gequiltet. Das wäre was. Wie schön das mit der Quilterei aussehen kann könnt ihr euch bei Heike ansehen. So perfekt wie sie kann ich das natürlich nicht. Aber ich werde mir große Mühe geben. Vielen Dank an Heike für:
- die tolle Erkärung
- den perfekten Kursraum
- die vorbereiteten hellen Nähplätze
- den starken Kaffee
- das leckere Mittagessen und auch einfach dafür, dass wir da sein durften.

Heike, pass bitte auf- wir kommen wieder!!!

Sonntag, 5. November 2017

Fertig!

Mein Jeans- Rucksack ist (fast) fertig.


Bei diesem Rucksack handelt es sich wieder um ein Multi-Funktions- Teil. Man kann ihn als Rucksack tragen. Die Träger können abgemacht werden und sind in der rückseitigen Tasche zu verstecken und es ist plötzlich eine Handtasche. Zu guter Letzt einen der Träger in zwei Ösen, die sich hinter den Henkeln verbergen befestigen und als Schultertasche nutzen. Geniale Idee.






Hier seht ihr, wie man die Träger verstecken kann. In der Mitte ist ein Druckknopf, um die Tasche zu schließen. Den  Knopf kann man nur durch einen Trick öffnen. Eine tolle Sache, mir wurde erklärt, dass diese Druckknöpfe bei den Abdeckungen auf Booten verwendet werden. Klar doch, sonst würde ein Sturm die Planen ruck-zuck öffnen können. 



Natürlich wurde auch wieder ein kleiner Taschenbaumler angebracht, für Kleingeld oder ähnliches.
Ganz fertig ist er noch nicht, denn ich habe keine passenden Karabinerhaken.

Ich werde diesen Rucksack sicher noch mal nähen, denn die Anleitung ist super erklärt. Dann werde ich aber noch einiges nach meinen Bedürfnissen verändern. Zum Beispiel noch äußere Seitentaschen, noch eine Handytasche innen, einen Gurt zum Rausziehen für den Schlüssel und und und.

Donnerstag, 2. November 2017

Aus einer alten Jeans...

wird ein neuer Rucksack.

Ich habe mich bei der Umsetzung meiner zweiten Anleitung für die Verarbeitung einer ausgedienten Jeans entschieden. Leider war eine Hose in einer kleinen Größe nicht ausreichend und das Bein einer anderen musste noch dran glauben.

Diesmal handelt es sich nicht um eine "damenhafte" Handtasche, sondern um eine geniale Kombination zwischen Handtasche, Schultertasche und Rucksack.
Da ich denke, dass sie für eine eher jugendliche Nutzerin entsteht, habe ich sie (schon wieder) mit rotem Beiwerk versehen. Ich werde aber die Tasche mit noch weiteren Innen- und Außentaschen ergänzen, damit ich das Teil "nutzungstechnisch" noch etwas aufwerte.


Alle Einzelteile, sowohl die außen als auch das Futter, will ich mit Volumenvlies verstärken. Das gibt so einer Tasche die notwendige Stabilität, ohne steif zu sein. Und wegtragen will man ja damit schließlich auch was.
Der Anfang ist gemacht. Ich werde weiter berichten.



Montag, 30. Oktober 2017

Die ersten Schneegänse

konnte man heute am Himmel sehen.

Man hört sie schon, bevor sie zu sehen sind- unverkennbar ist ihr Geschnatter.
Sie kämpften ganz schön gegen den starken Wind an, drehten ihre Runden und haben es dann aber doch geschafft, über den Thüringer Wald zu kommen.


Es ist erstaunlich, was sie für eine Kraft in ihren Flügeln haben. Und woher sie wohl wissen, wo sie entlang fliegen müssen? Wir Menschen können schon kaum mehr ohne Navigationssystem mit dem Auto den nächsten Supermarkt finden.


Nun ist der Winter wohl in Anmarsch. Letzte Nacht hat es im Nachbarort Oberhof schon das erste Mal geschneit.

PS: Wer mehr über Schneegänse wissen möchte, kann hier mal nachlesen.

Sonntag, 29. Oktober 2017

Die erste ist fertig

Die erste meiner drei geplanten Taschen ist fertig. Dank dem  schlechten Wetter und dem anspruchslosen Ehemann (was das sonntägliche Mittagsmahl betrifft) konnte ich in Ruhe meine Tasche nähen. Ich habe mich für Batikstoff entschieden und- was mag mich da geritten haben- Leder!
Ich dachte, das äußere Bodenteil würde sich gut in Leder machen lassen, das bringt dem Boden Stabilität und eine besondere Note.
Außerdem wollte ich knallrote Reißverschlüse verwenden, weil viele rote Stellen im Stoff waren. Und rotes Leder war auch im Schrank, also los geht´s.
Es wurde erstmal der Stoff und das Vlies geschnitten.
Ich verbinde Stoff und Vlies immer am äußeren Rand mit einem Zick-Zack- Stich. So kann sich beim Nähen nichts verschieben. Dann wurden Schritt für Schritt alle Teile zusammengefügt. Als der Boden dran war, hat meine Nähmaschine mit mir gemeckert. Ich wüßte doch, dass sie dieses Zeug nicht mag. Manchmal hab ich sie gestreichelt und ihr gut zugeredet. Sie hat dann so recht und schlecht mitgemacht, aber nochmal, so sagte sie mir, solle ich ihr nicht mit Leder kommen. Da würde sie streiken.
Ich höre auf sie. Es war wirklich keine gute Entscheidung.
Aber optisch macht das rote Leder etwas her. Der Boden ist an den Seiten hochgezogen und gibt der Tasche wirklich eine schöne Form.

Auf Vorder- und Rückseite befindet sich je eine senkrechte RV- Tasche.
An einer schmalen Überwurf- Lasche hängt eine kleine Tasche, optimal für Parkuhrmünzen oder  einen Einkaufswagen- Chip. Nennt man das Taschenbaumler???
Im Innenraum ist eine Trennwand mit Reißverschlussfach. Zusätzlich habe ich noch einen Ledergurt mit Karabiner für den Haustürschlüssel angebracht.
Bei der nächsten Tasche nach dieser Anleitung werde ich an den Innenwänden noch Einstecktaschen anbringen.



Ja, ja, und kein Leder wieder verwenden. Ich verspreche es.

Freitag, 27. Oktober 2017

Welche zuerst???

Das frage ich mich seit dem letztem Wochenende. 
Letzten Samstag war ich mit ein paar Patcherinnen aus meiner Gruppe in Würzburg auf der handmade.
Das machen wir immer mal, weil wir eine Super-Gute -Bahnverbindung dorthin haben. Zu Hause einsteigen, in Würzburg aussteigen und ein kurzer Fußweg vom Bahnhof durch einen Park zum Kongresszentrum.
Ich brauche solche Ausflüge, um nach Neuem zu schauen und um mich inspirieren zu lassen.
Es war aber nicht wirklich Neues da, was sich mit meinen Kursmädels umsetzen lässt. Aber es war ein schöner Tag mit Gleichgesinnten. 
Wie schon vor zwei Jahren bin ich mehrmals um den Stand von homepatchwork herumgeschlichen.



Ein einladender Stand mit vielen schönen Taschen. Vor zwei Jahren hatte ich mir dort eine gut gemachte Anleitung für eine außergewöhnliche Tasche gekauft.  Eine Anleitung mit kurzem Text, aber zu jedem Text aussagefähige Fotos. Alle Schritt- für Schritt- Erklärungen sind gut nachvollziehbar und alles passt einfach perfekt. Hier zeige ich euch mal die Taschen, die aus dieser Anleitung entstanden sind.
Es handelt sich um eine Doppeltasche, beide Taschen werden mit Reißverschlüssen zusammen gefügt. Frau kann sie zusammen, aber auch einzeln nutzen. Eine geniale Sache. Ich mag solch komplizierte Sachen nähen, mit viel Taschen innen und außen und mit zusätzlichen Funktionen. Das Schöne ist, diesen Schnitt gibt es in der Anleitung sogar in zwei Größen.

Alle Taschen sind am Stand auf den Regalen "in echt" zu sehen. Man kann sie in die Hand nehmen, von allen Seiten begutachten, die Größen vergleichen. Und dann kann man sich entscheiden, will ich oder will ich nicht. Ich wollte und so habe ich mir zusammen mit Dagmar drei Anleitungen gekauft. 

Eine Anleitung für eine Trolleyreisetasche in 3! Größen, mit vielen Innen- und Außentaschen. Die große für die größere Reise, die mittlere..., na ihr wisst schon.

Eine Anleitung für eine Kombination aus Rucksack und Tasche. Die Träger können geschickt versteckt oder aber als Schultergurt angebracht werden.



Die letzte Anleitung ist für eine schöne Schultertasche, der man ihre Raffinesse garnicht ansieht.

Und nun habe ich das Problem, welche ich zuerst nähe.
Ich muss mal meine Materialien sichten, vorallem das Zubehör wie Schnallen, Karabiner, Ringe, Reißverschlüsse usw.. Die Tasche, ich ich komplett fertigmachen könnte, ohne nochmal in einen Laden zu müssen, die wird mein erstes Modell.


Soll ich euch noch etwas verraten? Aber pssssst!


Ich nähe sehr gerne Taschen, vorallem aufwändige, komplizierte, welche mit hoher Herausforderung. Aber solltet ihr mich mal unterwegs treffen, hab ich nie eine selbstgemachte dabei. Weil ich eigentlich Taschen aus Stoff nicht mag. Verrückt- oder???




Mittwoch, 25. Oktober 2017

Ich habe mich entschieden...


...gegen die Nähmaschine und für Gartenarbeit.
Die letzten Blüten vom Sommer -  einige hauchen ganz langsam ihr Leben aus.
Andere wollen die letzten Sonnentage noch einmal richtig geniesen.
Und die eine oder andere wird sich über den Winter retten und im Frühling wieder erscheinen, wie dieses Löwenmaul vom letzten Jahr.
Die Bewohner der Blumenkästen zeigen noch eine tolle Blüte...

...und anderes wurde bereits herbstlich geschmückt.
 Ich hoffe, der Schnee lässt noch etwas auf sich warten.