Donnerstag, 17. August 2017

Hätte ich irgendwann einmal den Wunsch...

... ganz alleine sein zu wollen, dann würde ich mir eine Insel mieten. Ich würde meine Nähmaschine, meine Lieblingsstoffe, 10 Bücher, 5 Hörbücher und 2-3 Flaschen Wein einpacken und dorthin verschwinden.  Die Insel hätte ich schon gefunden.
Dann würde ich die Leiter wegnehmen, mein Handy ausschalten, (obwohl, man kann es ja auch zu Hause lassen) und keinen auf meine Insel lassen. Na ja, fast keinen! Wer nett fragt...

Es grüßt euch Rela

Mittwoch, 16. August 2017

Der Troubatour

In jedem Sommer gehen wir zu den Domstufen- Festspielen nach Erfurt. Gestern abend haben wir uns Verdis Oper "Der Troubatour" ansehen können. 

Noch bevor wir unser Abendessen im Biergarten bestellen konnten, kam innerhalb von Sekunden ein Gewitter, starker Sturm und heftiger Regen, so dass wir in das Restaurant flüchten mußten.  Zum Glück erhaschten wir noch einen Tisch und sahen mehr in Richtung Fenster, als auf unsere Teller.
Aber da es "nur " ein Gewitter war, hatten wir Hoffnung, dass es bis zu Veranstaltungsbeginn wieder vorbei wäre. Und so war es auch. Respekt vor den Mitarbeitern des Theaters, denn alle Sitze waren trocken gewischt, als die Besucher eintrafen. 
Es war eine wunderbare Aufführung, mit stimmgewaltigen Künstlern, einem sagenhaft schönem Bühnenbild und toller Athmoshpäre.

Das nächste Jahr gibt es "Carmen" und darauf darauf freuen wir uns schon. 


Dienstag, 15. August 2017

MALEN - NÄHEN - TÖPFERN...

...und was daraus wird, wenn man das alles miteinander verbinden kann.

Wie schon in einem vorherigen Post angekündigt, habe ich mich in spirieren lassen, einige meiner (vielen) Hobbys zu kombinieren.
Aus diesem Grund habe ich... 
...schon lange vorher mit Ton gearbeitet, denn die Keramikhäuser müssen ja 2 mal gebrannt werden...

 ...dann hab ich schiefe, bunte Häuser ausgeschnitten und erstmal nur aufgelegt...
 ...dann mit Farbe und Pinsel gearbeitet...
 ... einen Innenrahmen genäht...
 ...die Häuser wieder positioniert...
 ...schemenhaft die Motive für die weitere Pinselarbeit aufgezeichnet...
 ...wieder gemalt...
 ...die Konturen frei nachgenäht...
 ...die Häuser appliziert...
 ...alles auf einen Keilrahmen(40 x 50 cm) gespannt, die Keramikhäuser aufgenäht...
...und fertig.
Gefällt es euch?

Das Projekt werde ich in meinen Kursen zeigen und als neues Thema anbieten. Mal schauen, ob das meinen Mädels zusagt. Häuser dafür könnte ich für sie töpfern. Was macht man nicht alles, um seine "Kursfrauen" glücklich zu machen.





Freitag, 11. August 2017

Kleiner Patient

Vor einigen Jahren waren meine Kursmädels im Tildafieber und ich habe auch das eine oder andere genäht. Dabei hatten es mir die großen schlanken Puppen angetan. Davon habe ich zu den Märkten einige verkaufen können.
Übriggeblieben war dann ein  Tilda- Hase. Er lag ganz traurig im Keller ganz weit unten in einer Kiste mit Marktsachen. Keiner wollte ihn haben.
Dann stürzte unser Nachbarjunge Jonas auf dem Spielplatz vom Klettergerüst, er hatte schon von einem Sturz mit dem Fahrrad einige Schrammen. Kurzzeitig lag er im Krankenhaus, denn er hatte sich den Arm kompliziert gebrochen.
Der traurigen Mutti übergab ich dann den präparierten Hasen als kleinen Tröster für Jonas.



Die Nachbarin war richtig gerührt, als sie den "kleinen Patienten " sah.
Als Jonas wieder gesund war, durfte er die Verbände beim Hasen selbst entfernen und beide lachen schon wieder, der kleine Jonas und auch der Tilda- Hase.

Donnerstag, 10. August 2017

Nachtrag...

zu unserer Spontanausstellung. 

Wie versprochen heute noch einige Fotos von unserer Spontanausstellung am vergangenen Sonntag. 

Ich habe mich mit dem Zeigen von Fotos etwas zurückgehalten, weil ich erst einmal abwarten wollte, wieviel Bilder der Ausstellung von den anderen anwesenden Bloggerinnen veröffentlicht werden. 


Nichts ist doch auf solch verlinkten Blogs langweiliger als immer wieder gleiche Fotos. 
Nun aber kann ich zeigen, was mir zeigenswert erscheint.
Es waren kleinste, kleine, größere und ganz große Quilts zu sehen.

Auch selbstgenähte schicke Bekleidung hing, fast wie zum Trocknen, auf der Leine.
Da es ja allgemein um Selbstgemachtes ging, konnte man tolle Vogelhäuschen sehen.

Eine Quilterin hatte sogar ein U-Bahn-Netz einer japanischen Großstadt(welche???) textil umgesetzt. Auf Ideen kommen manche Leute- Respekt.
Es bestachen Quilts mit ihren ausgewogenen Farben bei der Stoffwahl...
 ...und andere kamen ziemlich farbenfroh daher.



Es wurden Täschchen, Taschen und Wandquits gezeigt. Das rote Teil war eine Auflage einer Sonnenliege. Wir haben keine Kenntnis darüber, ob die Dame uns dieses außergewöhnliche Teil nur zeigen wollte oder ob sie es mitgebracht hat, damit sich ihr Göttergatte nicht in den Garten legt, sondern Rasen mäht.


Manch ein Quilt bestach mit seinen Details. Das ist eine Arbeit von einer Kursteilnehmerin der Flickenhexe. Sie hat verstanden, was die Kursleiterin meint wenn sie sagt: "ÜBEN, ÜBEN, ÜBEN!
Diese Arbeit ist von der gleichen Quilterin, die sich nun wirklich als eine solche bezeichnen darf.

Bei diesem Quilt sind alte Schätze aus Omas Schrank perfekt zum Einsatz gekommen.






Und hier an dieser Stelle haben viele Besucher gestaunt und die Ohren gespitzt, als erklärt wurde, um was es sich handelt. 
Es sind Wetterquilts, ja, richtig gelesen, Wetterquilts. Verrückt?- nein garnicht, sondern eine richtig gute Idee. Rechts der vom Jahr 2016 und die Temperaturscala dazu. Jeder Tag des Jahres hat entsprechend seiner Temperatur seine Stoffschnipsel bekommen.
Ich wollte wissen, warum Ende März warme und kalte Farben vernäht wurden. Die Erklärung war ganz simpel: Das Patchworkmädel war im Süden im Urlaub und zu Hause war es in dieser Woche recht kühl. Klar doch- leuchtet ein.
Wie ihr seht (den Blog lesen ja auch nicht- quiltende Zeitgenossen) können wir Patchworkerinnen sooooo kreativ sein. Wenn uns mal eine kreative Flaute erwischt und wir keine neue Idee haben, wird einfach das Wetter "vernäht"!
Erlaubt ist alles, denn es gibt(Gott sei Dank!) keine Patchworkpolizei!

Ich freue mich auf das nächste Mal. 

Dann in einer neuen Umgebung, unter alten Bäumen und auch in der Region. 

Die Absprachen haben bereits begonnen. 

Wir sehen uns.



Sonntag, 6. August 2017

Ein aufregender Sonntag geht zu Ende

Heute war ja unsere jährliche Patchwork- Spontanausstellung im Hennebergischen Museum Kloster Vessra.
Der Tag begann schon zeitig, denn es mußten ja viele Wäscheleinen gespannt werden, damit die BesucherInnen ihre Patchworkarbeiten aufhängen konnten.

Am Morgen war es noch neblig trüb und kühl , jedoch kam dann die Sonne raus und es wurde ein warmer, sonniger Sonntag.


Es waren viele Besucher gekommen, aber leider nicht so viele wie erwartet. Schade, dass vom Museum in der Region nicht die von uns gewünschte Information in der Presse veröffentlicht wurde. In den Presseinfo´s stand nicht einmal das Wort "Patchchwork" und deshalb hatten wohl viele, die sonst immer zu unseren Austellungen kamen, keine Kenntnis davon.
Auch hat man nicht verstanden, dass Patchwork und Quilten inzwischen eine anerkannte Textilkunst ist und nicht mehr (nur) das Aneinandernähen von Teilen alter Stoffe bedeutet.
Aber es gab tolle Quilts zu sehen, wir haben die Gildeversammlung der Region durchgeführt und haben nette Blogger-Frauen kennengelernt. Vielen Dank an sie, denn sie hatten fast alle eine ziemlich lange Anreise. 


Weitere Fotos möchte ich heute garnicht zeigen, denn andere Bloggermädels werden sicher auch welche gemacht haben und werden sie zeigen.  


Manch mitreisender Ehegatte wurde am Männerparkplatz abgegeben und erst spät wieder  abgeholt.

Am Ende des Tages wurde unsere Spendenbox geöffnet und wir konnten aus dem Verkauf von genähten Sachen und Sponsorware einen Erlös von 370, 60 Euro erzielen. Der Betrag wir an das Kinderhospiz in Tambach- Dietharz überwiesen.
An alle Käufer und Spender ein herzliches "Danke"!

Freitag, 4. August 2017

Nochmal Puppen...



Diese beiden heißen Martha und Schlumperle. Sie sind 40 bzw. 45 cm groß. Ich hatte den Schnitt mal im www gefunden, auf einer spanischen Seite.





Der Junge heißt Schlumperle, weil er ziemlich lädierte Klamotten an hat. Wahrscheinlich ist es beim Rumtoben geschehen. Aber er hat ein so nettes Lachen, dass ihm niemand böse sein kann.


Ganz Dame ist dagegen Martha. Sie hat schicke Zöpfe und ein sehr schönes Kleid an. Beide Puppen  haben sehr große Füße bzw. Schuhe. Die waren es auch, die mir zuerst in das Auge gefallen waren. Schade ist nur, dass die Puppen für Kinderhände ungeeignet sind.  

Mir macht so ein Friemelkram sehr viel Freude. Nur wenn die Sachen fertig sind, frage ich mich dann, was ich nun damit machen werde. Sie liegen leider nur in einer Kiste im Keller.

Mittwoch, 2. August 2017

Mal was anderes



Nicht nur Quilts werden von mir angefertigt.


Auch Taschen, Täschchen und allerlei Puppenkram hüpft von meiner Nähmaschine. Je nach dem, was mir mal so als Anregung über den Weg läuft. Bei einer Bekannten habe ich mal eine Gans gesehen, die sie sich in Frankreich auf einem Kunsthandwerkermarkt gekauft hatte. Die gefiel mir sofort. Kaum zu Hause experimentierte ich und nach langen nähen und trennen und verändern und nähen und trennen und verändern... hatte ich den optimalen Schnitt entwickelt.

Mein Mann war mir mit dem "Gestell" behilflich, obwohl er das anatomisch ungewöhnliche Tier nicht so schön fand.
Die Bekleidung war dann die Kür nach der Pflicht und hat den meisten Spass gemacht. In vielen meiner Kurse habe ich die Gans Marta, wie sie heißt, vorgestellt und welche Freude, fast alle haben sie genäht. 
(Und eine Kursteilnehmerin, die meinte, dass sie so einen Sch.. nicht mitmacht, fragte mich später dann nach dem Schnitt. Sie hätte da jemand, die sich über sowas freuen würde. Lach!)

Drei habe ich genäht, jede mit anderem Outfit. Zwei habe ich verschenkt. Nur eine steht noch auf meiner Treppe zum Nähzimmer. Die elegante, die mit dem Rosenstoff. Auch sie hat einen tollen Schirm bekommen.


Bald zeige ich euch in Ermangelung neuer nennenswerter Näharbeiten noch weitere Puppen, die ich in den letzten Jahren genäht habe.
Wer von euch macht denn auch so was???